Schon von klein auf begeisterten mich Pferde. Meinen ersten regelmäßigen Kontakt hatte ich im Alter von ca. 12 Jahren beim Voltigieren im örtlichen Reitverein. Später durfte ich Reitstunden nehmen.
1998 beendete ich das Studium der Sozialpädagogik, und arbeite seither in diesem Beruf.
2002 kaufte ich meinen jetzt 20 jährigen Islandwallach, einen lauffreudigen Fünfgänger. Er steht auf dem Pferdehof Rothmühle in Königsdorf, wo wir beide uns sehr wohl fühlen. Ich reite und arbeite ihn freizeitmäßig, wechselnd im Gelände, auf dem Platz oder im Roundpen. In den letzten Jahren begeisterte ich mich immer mehr auch für Bodenarbeit. Dieses Jahr haben wir unseren ersten Wanderrit gemacht, natürlich mit Hufschuhen.
Mein Ziel ist der harmonische, gegenseitig respektvolle Umgang mit feinen Hilfen, so dass wir Spaß miteinander haben, uns weiterentwickeln, und mein Pony möglichst lange gesund bleibt. Ich nehme Unterricht bei einer klassischen Reitlehrerin, da mir Grundlagenarbeit und Gymnastizierung sehr wichtig sind.
Vor einigen Jahren stellte ich mit Unterstützung einer Hufpflegerin mein Pferd von Eisenbeschlag auf barhuf um. Im Gelände trägt er Hufschuhe, Easyboot Glove, mit denen wir sehr gut zurecht kommen. Durch die Gamaschen können wir nun auch im Gelände mal einen kleinen Paß hinlegen, da diese ihn vor Greifen schützen.
Durch das Umstellen wuchs meine Begeisterung für das Barhufgehen. Ich raspelte eifrig in Rücksprache mit meiner Hufpflegerin. Dann beschloß ich, eine Ausbildung zur Hufpflegerin zu machen. Da mir die Philospohie der BESW gut gefiel, machte ich dort meine Ausbildung. Die Ausbildung zeichnete sich dadurch aus, dass keine starren Dogmen gelehrt wurden, sondern ausführliches Grundlagenwissen vermittelt wurde, mit der Aufgabe, jedes Pferd als Individuum anzusehen, und zu bearbeiten.